Unsere WordPress Philosophie
Modularer Ansatz heißt für uns: Jede Seite entsteht aus wiederverwendbaren Bausteinen, die überall gleich funktionieren. Redakteurinnen und Redakteure wählen Module, füllen Inhalte in klare Eingabemasken und müssen sich nicht um Spaltenrastern, Abstände oder mobile Varianten kümmern. Das Styling liegt nicht im Pagebuilder, sondern im Code. Vorteile: schnelle Ladezeiten, konsistente Darstellung auf allen Geräten, weniger Fehler und jederzeit möglicher Style-Refresh ohne Content anzufassen.
Wir definieren gemeinsam die benötigten Bausteine, etwa Home- und Subpage-Header, Text-Bild-Module, Teaser- und Akkordeon-Elemente oder Download-Listen. Die Inhaltspflege erfolgt über sinnvolle Felder und Schalter (z. B. Bild rechts/links, Variante mit Hintergrund), mit guten Default-Werten. Globale Einstellungen wie Farbsets oder Komponenten-Abstände werden zentral gepflegt, damit Änderungen systemweit wirken.
Die Pflege ist fehlertolerant: Inhalte lassen sich verschieben, duplizieren, versionieren und vor Veröffentlichung in Ruhe prüfen. Rollen und Rechte sorgen dafür, dass Teams nur sehen und ändern, was sie brauchen. Sicherheit wird durch schlanke Architektur, regelmäßige Updates und Zwei-Faktor-Login gestärkt. Backups, Monitoring und Staging gehören zum Standard.
Bei der Contentpflege gibt die Redaktion nur die Inhalte ein – das Styling erledigt die Seite von selbst.
Custom Post Types fassen Inhalte gleicher Art zusammen. Neben den Standard-Inhaltstypen „Pages“ und „Blog“ lassen sich in WordPress auch weitere anlegen, beispielsweise für Rezepte, Referenzen oder Jobs. Das macht das Backend übersichtlicher, vereinfacht die Pflege und bietet vielfältige Möglichkeiten, den Content zu kuratieren.
Die Vorteile von Custom Post Types
- Einfachere Content-Pflege
Post Types fassen Inhaltsgruppen zusammen, die sich ähnlich sind. Deswegen kann man die Contentpflege für neuen Post dieser Typen an vielen Stellen für Editoren vereinfachen. Beispielsweise ein bestimmtes Modulset vordefinieren, das direkt bei Erstellung eines neuen Posts der Kategorie auf der Seite sein soll. - Automatisch erstellte Übersichtsseiten und Teaser
Genau wie bei einem Blog lassen sich für einen Custom Post Type automatisch generierte Übersichtsseiten anlegen, auf denen jeder neue Eintrag automatisch erscheint. Auch Module, die an beliebigen Stellen der Seite verwendet werden können und immer bspw. die drei neuesten Case Studies zeigen, sind problemlos machbar. - Kategorien und Filteroptionen
Custom Post Type Inhalte lassen sich – wie Blogartikel – mit Kategorien versehen. Das ist eine optimale Basis für einfache und komplexe Filtersysteme. - Granulares Rechtemanagement möglich
Durch die Trennung von den normalen Pages lassen sich auch WordPress-User anlegen, die bspw. nur auf den Custom Post Type Karriere Zugriff haben, nicht aber auf die News und die normalen Seiten. Das macht das Backend für User übersichtlicher und vermeidet Fehler.
Custom Post Types im Einsatz
Häufig genutzte Custom Post Types sind ein Blog, News/Presse, Jobs und Produkte. Aber auch viele andere Custom Post Types können in der Website-Pflege nützlich sein.
Unser Grundsatz: Für die Frontend-Gestaltung setzen wir keine Plugin-Sammlungen ein. Animationen, Slider-Varianten, Tabs, Akkordeons, Scrollytelling oder Teaser-Logiken entwickeln wir schlank im Code. Das hält die Seite schnell, updatefähig und verhindert Abhängigkeiten, die oft mit Pagebuildern oder Funktions-Plugins ins System kommen.
Es gibt jedoch Bereiche, in denen spezialisierte Plugins sinnvoll sind, weil Eigenentwicklungen hier in keinem Verhältnis zu Wartung, Sicherheit oder Funktionsumfang stehen, beispielsweise was die Abwehr von Botangriffen angeht oder den Cookie Consent Manager.
Uli Hattenberger
Gründer und GF
So sind unsere Backends aufgebaut:
Aktuelle Insights
WordPress – Lesezeit Min.
User-Rollen-Konzepte
Ziel eines Rollenmodells ist klare Zuständigkeit und minimale Rechte pro Person. Ausgangspunkt sind die Standardrollen von WordPress: Abonnent (lesen), Mitarbeiter (schreiben, nicht veröffentlichen), Autor (eigene Beiträge veröffentlichen), Redakteur (alle Inhalte verwalten), Administrator (volle Kontrolle). In der Praxis werden daraus oft projektspezifische Rollen abgeleitet, die exakt zu Seitentypen, Modulen und Prozessen passen.
Relaunch – Lesezeit Min.
Was ist ein technischer Relaunch?
Viele Websites sehen gut aus, sind aber im Betrieb mühsam: schwer zu bedienen, sicherheitstechnisch angreifbar oder technologisch am Ende des Lebenszyklus. Unser Ansatz: Wir erneuern das Backend auf WordPress, erhalten das bestehende Look-and-feel und modernisieren Technik, Sicherheit und Redaktions-Workflow. Je nach Zielbild arbeiten wir entweder pixelgenau oder pragmatisch nahe am Vorbild.
Relaunch – Lesezeit Min.
Relaunch: Brauche ich ein Archiv für die alte Website?
Ein Website-Relaunch ist ein spannender Meilenstein: neues Design, verbesserte Struktur, moderne Technik. Doch eine Frage taucht in fast jedem Projekt auf – Was passiert eigentlich mit der alten Website? In diesem Artikel erklären wir, welche Möglichkeiten es gibt, warum sogenannte Archivseiten oft mehr Aufwand als Nutzen bedeuten und weshalb ein einfacher Download der alten Inhalte in vielen Fällen nicht funktioniert.